Der Preis der Stiftung
Die Stiftung prämiert Projekte die in besonderer Weise „Best-Practice-Charakter” haben und sich zur Nachahmung empfehlen. Dazu ruft die Stiftung im Wettbewerb Städte, Gemeinden, Institutionen, Universitäten, Vereine und Private auf, sich zu bewerben. Der Preis ist mit 15.000,- Euro dotiert und wird feierlich an repräsentativen Orten verliehen.
Stiftungspreis 2026
Die Stiftung „Lebendige Stadt“ ruft Städte, Kommunen und die Kultur auf, sich für den Stiftungspreis 2026 zu bewerben.
Die nachhaltigsten Quartiere und Gebäude: intelligent – innovativ – bezahlbar
Stiftungspreis 2026
Bis zum Jahr 2050 soll der Gebäudebestand in der Europäischen Union nahezu klimaneutral sein. Derzeit ist der Gebäudesektor in der EU jedoch für rund 36 Prozent aller CO₂-Emissionen verantwortlich. Nachhaltiges Bauen ist damit ein zentraler Hebel für eine zukunftsfähige und klimaresiliente Entwicklung unserer Städte und Kommunen. Auf dem Weg dahin hat es viel Streit und auch Vorschläge gegeben, die mit hohem finanziellem Aufwand dieses Ziel verfolgten, sowie Fragen nach der Lastenverteilung und der Effizienz aufwarfen.
Vor diesem Hintergrund sucht die Stiftung „Lebendige Stadt“ Quartiere und Gebäude, die Best-practise-Charakter für nachhaltiges Bauen haben, indem sie sich durch eine intelligente Planung, innovative Lösungen sowie bezahlbare Konzepte auszeichnen und somit beispielgebend sind. Im Fokus stehen emissionsarme, energieeffiziente, mit erneuerbaren Energien betriebene, wirtschaftliche Immobilien sowie Quartiere von privaten oder öffentlichen Bauherren bzw. Bestandshaltern, die bereits realisiert sind. Die Stiftung will Leuchtturmprojekte an ESG-Maßstäben getrennt nach öffentlichen und privaten Bauten bewerten.
Das Anliegen der Stiftung ist es, Projekte zu fördern, die für andere Städte und Kommunen Vorbild sein können.
Insgesamt ist eine Preissumme von 30.000 Euro ausgesetzt.
Die Jury hat getagt und die Preisträger ausgewählt. Die Bekanntgabe erfolgt am 16. November 2026 im Rahmen des Klima-Kongresses auf dem EUREF-Campus in Düsseldorf.
Vorsitzende
Anja Hajduk
Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz a.D., Senatorin a.D.
Jurymitglieder
Volker Breid
Geschäftsführer FAZ
Andrea Gebhard
Präsidentin Bundesarchitektenkammer
Maria Hill
Director Sustainability & Corporate Communications ECE
Dr. Christine Lemaitre
Geschäftsführende Vorständin DGNB
Markus Lentzler
Geschäftsführer LIFE Hamburg
Maria Mateo Navarro
Director Concept Design, ParkProperty Europe GmbH & Co. KG
Dr. Andreas Mattner
Vorstandsvorsitzender Stiftung Lebendige Stadt
Rainer Reppert
Head of Large Project Business Central Europe, Schüco International KG
Bernd Rubelt
Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Potsdam
Jesse Shapins
Managing Director & Co-Head Urban Regeneration, Urban Partners
Prof. Jörn Walter
Oberbaudirektor Hamburg a.D.